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Warum du falsch recycelst, ohne es zu wollen (Teil 2/2)

Warum du falsch recyclest, ohne es zu wollen (Teil 1/2) Im ersten Teil dieses Blogposts haben wir dir bereits drei häufige Fehler beim Recycling vorgestellt, die du vielleicht unbewusst machst. Nun wollen wir dir noch drei weitere zeigen, die du ab sofort vermeiden kannst, um deinen ökologischen Fußabdruck zu verringern.


1. Plastik ist nicht gleich Plastik

Plastik ist nicht gleich Plastik und gehört manchmal nicht in die Gelbe Tonne Plastik ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit. Jedes Jahr werden weltweit rund 300 Millionen Tonnen Plastik produziert, von denen nur ein Bruchteil recycelt wird. Der Rest landet auf Mülldeponien, in der Natur oder im Meer, wo er Tiere und Pflanzen schädigt und das Klima belastet.


Das Problem: Nicht jedes Plastik ist für die Gelbe Tonne geeignet. Spielzeug, Zahnbürsten, Kleiderbügel oder Blumentöpfe gehören beispielsweise nicht in den Plastikmüll und stören den Recyclingprozess. Auch Verpackungen, die aus mehreren Materialien bestehen, wie Tetrapaks oder Chips-Tüten, müssen vorher getrennt werden.


Besser ist es, diese Dinge im Restmüll zu entsorgen oder natürlich noch besser, darauf gleich zu verzichten oder Alternativen zu verwenden, wie Holz, Glas oder Metall.


2. Wo gehören die Bioabfälle hin?

Bioabfälle gehören nicht in den Restmüll Bioabfälle sind organische Abfälle, die aus Küche und Garten stammen, wie Obst- und Gemüsereste, Kaffeesatz, Teebeutel, Eierschalen, Rasenschnitt oder Laub. Sie machen rund ein Drittel unseres Hausmülls aus und sind eine wertvolle Ressource für die Herstellung von Kompost oder Biogas.


Das Problem: Viele werfen Bioabfälle in den Restmüll oder in Plastiktüten, wo sie nicht verwertet werden können und stattdessen verrotten und klimaschädliche Gase wie Methan freisetzen.


Besser ist es, diese Dinge in die Biotonne oder in einen eigenen Komposthaufen zu werfen, wo sie zu nährstoffreichem Dünger oder zu erneuerbarer Energie werden.

Wir hoffen, dass dir dieser Blogpost geholfen hat, einige Fehler beim Recycling zu erkennen und zu vermeiden. Wenn du noch mehr Tipps für ein nachhaltigeres Leben suchst, schau dir doch mal unsere anderen Artikel an oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback!


3. Pfandflaschen gehören nicht in die Gelbe Tonne

Pfandflaschen gehören nicht in die Gelbe Tonne Pfandflaschen sind ein gutes Beispiel für ein funktionierendes Mehrwegsystem, das Ressourcen spart und Abfall vermeidet. Ob aus Glas oder PET, Pfandflaschen können mehrmals befüllt und wiederverwendet werden, bevor sie recycelt werden müssen.


Das Problem: Viele werfen Pfandflaschen in die Gelbe Tonne oder in den Restmüll, wo sie nicht zurückgenommen und wiederverwertet werden können. Dadurch gehen wertvolle Rohstoffe verloren und es entsteht unnötiger Müll.


Besser ist es, diese Dinge an den Pfandautomaten zurückzugeben, wo sie gegen eine Gebühr eingetauscht werden. Dort werden sie gesammelt und an die Hersteller zurückgeschickt, die sie reinigen und neu befüllen.










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